05.05, 16:00–16:30 (Europe/Berlin), Festsaal
Sprache: Deutsch
Dieser Vortrag nimmt euch mit auf eine Reise meiner mehrjährigen Erfahrung beim Aufbau lebendiger Architekturdokumentation. Er zeigt auf, welche Fallstricke aufkommen und welche Ansätze und Technologien ich aktuell verwende, um wirklich praktikable und lebendige Architekturdokumentation aufzubauen.
Architekturdokumentation ist oft ein Ort, an dem gute Absichten sterben. Zu Projektbeginn begonnen, sorgt der Entwicklungs- und Projektalltag schnell dafür, dass diese nicht mehr aktualisiert wird. Viele Teams kämfen deshalb mit veralteten oder sogar widersprüchlicher Informationen, begraben in den Word-Dokumenten und Wikis dieser Welt.
Nachhaltige Architekturdokumentation funktioniert so sicher nicht.
In diesem Vortrag erzähle ich von der Reise, die ich seit vielen Jahren selbst gehe: vom klassischen Dokumentationsansatz hin zu einer Architekturdokumentation, die „lebt“: Versioniert, automatisiert überprüfbar und eingebettet in den Entwicklungsprozess. Ich zeige, welche Herausforderungen dorthin aufgekommen sind und wie sich dafür in der Praxis tragfähige Lösungen gefunden haben.
Stephan Pirnbaum ist Senior Softwarearchitekt bei der Materna SE. In dieser Rolle nutzt er seine Erfahrung in der Modernisierung von Bestandssystemen sowie der Entwicklung moderner Architekturen in Green Field-Projekten, um IT-Landschaften langlebig und nachhaltig auszurichte. Sein Herzensthema stellt den Aufbau lebendiger Architekturdokumentation zur langfristigen Wissens- und Qualitätssicherung dar. In Vorträgen berichtet er regelmäßig von seinen Erfahrungen.