KI kann coden – und jetzt? (Separates Ticket zusätzlich zum Dev Day Ticket erforderlich)
05.05, 09:00–12:00 (Europe/Berlin), Saal St. Petersburg
Sprache: Deutsch

ChatGPT schreibt Funktionen, Claude baut ganze Features, Copilot vervollständigt deinen Code bevor du ihn denkst. Die Frage ist nicht mehr ob AI coden kann, sondern was das für uns bedeutet.

In diesem Workshop findest du es selbst heraus. Nach einer Einführung in meinen Workflow, mit dem ich produktive Anwendungen mit AI entwickle, bauen alle Teilnehmer selbst eine Mini-App – ausschließlich mit Claude als Coding Agent. Der Twist: Entwickler müssen eine Programmiersprache verwenden, die sie nicht kennen. Nicht-Entwickler starten bei Null.

Am Ende vergleichen wir: Wer kam wie weit? Wo hat die AI geholfen, wo hat sie blockiert? Und was musste der Mensch liefern, damit überhaupt etwas Brauchbares entsteht?

Keine Folien-Schlacht, sondern Hands-on-Erfahrung – mit einer Erkenntnis, die du nicht mehr vergisst.


Achtung: Separates Ticket zusätzlich zum Dev Day Ticket erforderlich!

Coding Agents wie Claude Code, Cursor oder GitHub Copilot verändern die Software-Entwicklung fundamental. Aber was bedeutet das konkret für erfahrene Entwickler und für Menschen, die noch nie eine Zeile Code geschrieben haben?

Dieser Workshop macht das Thema erlebbar statt es nur zu diskutieren.

Mein Workflow:
Ich entwickle Kunnus, eine produktive SaaS-Anwendung, fast ausschließlich mit Claude als Coding Agent. Im ersten Teil des Workshops zeige ich, wie mein Workflow aussieht: Wie ich Aufgaben formuliere, wie ich die AI führe, wann ich eingreife, und welche Patterns sich bewährt haben. Kein theoretisches "man könnte", sondern echte Einblicke aus der täglichen Arbeit und wie wir das auch im Team konsistent halten.

Das Experiment:
Dann seid ihr dran. Alle Teilnehmer bekommen die gleiche Aufgabe: Eine kleine, aber vollständige Anwendung bauen, nur mit Hilfe von Claude. Der Clou: Erfahrene Entwickler müssen eine Sprache verwenden, die sie nicht beherrschen (z.B. Rust, Go oder Elixir). Teilnehmer ohne Programmiererfahrung starten komplett bei Null.

Das leveled das Spielfeld – und macht sichtbar, welche Fähigkeiten wirklich zählen, wenn die AI den Code schreibt.

Ablauf:
- Live-Demo: Mein Workflow für produktive AI-Entwicklung
- 70 Minuten Hands-on: App bauen mit Claude
- Show & Tell: Was ist entstanden? Was ist gescheitert?
- Reflexion: Was bleibt für uns als Menschen übrig?

Was Teilnehmer mitnehmen:
- Einen erprobten Workflow für AI-gestützte Entwicklung
- Praktische Erfahrung aus erster Hand
- Ein realistisches Bild davon, was AI kann und was nicht
- Klarheit darüber, welche Skills in Zukunft wichtiger werden

Zielgruppe:
Entwickler aller Erfahrungsstufen, Tech Leads, aber auch Projektmanager, Designer oder Product Owner, die verstehen wollen, wie sich Software-Entwicklung verändert. Programmierkenntnisse sind ausdrücklich nicht erforderlich.

Voraussetzungen:
Eigener Laptop und ein Claude-Account (kostenlose Version reicht für den Workshop).

Waldemar ist Geschäftsführer der Think Ahead Technologies GmbH und baut mit seinem Team Kunnus – eine Plattform, die den Aufwand für CRA-Compliance um 70% reduzieren soll. Sein Background liegt in Software-Entwicklung und Platform Engineering, mit Stationen in Automotive, Handel, Unterhaltung, sowie im KRITIS-Umfeld. Trotz starker Kurzsichtigkeit hat er erstaunlich viel Weitblick, wenn es um Security-Regulierung geht, und klettert in der Boulderhalle Routen, die er nur halb sieht.

Diese(r) Vortragende hält außerdem: